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Umstrukturierungen bei Meta: Versetzungen folgen Entlassungen am 20. Mai


Umstrukturierungen bei Meta: Versetzungen folgen Entlassungen am 20. Mai

Meta treibt seine Umstrukturierungen weiter voran: Nachdem Ende April bereits eine weitere Entlassungswelle angekündigt worden war, sollen nun zusätzlich Tausende Mitarbeiter in neue Bereiche versetzt werden. Diese sollen sich künftig vor allem auf die Entwicklung neuer KI-Tools und KI-Anwendungen konzentrieren.

Zahlreiche Mitarbeiter sollen neuen Abteilungen zugeordnet werden

Laut einem Bericht der New York Times informierte das Unternehmen seine Belegschaft am Montag darüber, dass bis zu 7.000 Mitarbeiter auf vier neue Bereiche verteilt werden sollen, die sich vornehmlich auf Entwicklung neuer KI-Lösungen konzentrieren. Dies erklärte Metas Personalchefin Janelle Gale in einem internen Memo. Damit treibt der Konzern seine Umstrukturierungen zur Kostensenkung weiter voran. Dies zeige sich auch daran, dass die neuen Bereiche deutlich weniger Führungskräfte pro Mitarbeiter umfassen sollen als andere Unternehmensbereiche. Genauere Details zu den neuen Aufgabenfeldern wolle die Unternehmensführung am Stichtag, dem 20. Mai, bekannt geben. Die jetzt vorgenommenen Änderungen zur Kosteneinsparung gehen mit den Plänen Metas einher, in diesem Jahr bis zu 135 Milliarden US-Dollar in die eigene Infrastruktur zu investieren, wobei ein Großteil der Ausgaben in den KI-Bereich fließen soll.

Laut Gale werde sich die Arbeit der Mitarbeiter durch den Einsatz KI-nativer Design-Strukturen „lohnender gestalten“. Weitere Stellungnahmen zu den Plänen lehnte Meta ab. Bereits im Januar hatte CEO Mark Zuckerberg erklärt, erkannt zu haben, wie viel produktiver Mitarbeiter arbeiteten, die KI-Tools besonders intensiv nutzten. Daraus zog er den Schluss, dass einzelne Mitarbeiter inzwischen Projekte umsetzen könnten, für die zuvor große Teams erforderlich gewesen seien.

Versetzungen gleichzeitig mit nächster Entlassungswelle

Die Versetzungen sollen zeitgleich mit der bereits Ende April angekündigten nächsten Entlassungswelle erfolgen. Damals hatte Meta erklärt, sich von rund 8.000 Mitarbeitern und damit etwa 10 Prozent der verbliebenen Belegschaft trennen zu wollen. Gleichzeitig hieß es, dass zusätzlich 6.000 bereits ausgeschriebene Stellen doch nicht besetzt würden. In welchem Zusammenhang diese Maßnahmen mit den nun geplanten Versetzungen der 7.000 Mitarbeitern stehen, ist bislang nicht bekannt.

Erst vor zwei Monaten über 15.000 Stellen abgebaut

Erst im März dieses Jahres hatte Meta angekündigt, 20 Prozent seiner Ende 2025 noch rund 78.000 Mitarbeiter umfassenden Belegschaft entlassen zu wollen. Bereits damals handelte es sich um die zweite große Entlassungswelle des Konzerns innerhalb von vier Jahren. Damit hätte Meta innerhalb der letzten zwei Monaten insgesamt mehr als 23.000 Stellen abgebaut. Der Konzern setzt damit seinen Sparkurs fort, nachdem bereits im November 2022 rund 11.000 Mitarbeiter und Anfang 2023 weitere etwa 10.000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen mussten.

Kostendruck auch bei anderen Unternehmen

Meta ist allerdings nicht das einzige Unternehmen, das angesichts der hohen Investitionen in den KI-Bereich an anderer Stelle Kosten senken muss. Erst vor rund drei Wochen wurde ein internes Memo von Microsoft bekannt, in dem langjährigen Mitarbeitern eine Abfindung angeboten wurde, sofern sich aus Alter und Dienstjahren ein Gesamtwert von mindestens 70 ergab. Auf diesem Weg wollte das Unternehmen potenziell rund 8.000 Stellen abbauen, falls sich alle berechtigten Mitarbeiter für einen Ausstieg entschieden hätten.



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Abo-Preiserhöhung: Sony erhöht die Kosten für PlayStation Plus


Abo-Preiserhöhung: Sony erhöht die Kosten für PlayStation Plus

Bild: Sony

Sony erhöht die Preise für das PlayStation-Plus-Abo. Der Schritt folgt auf eine Preiserhöhung der Konsolen. Das liegt im Trend in einer Branche, die aktuell höhere Summen verlangt. Alle Karten legt das Unternehmen jedoch noch nicht auf den Tisch.

Aufgrund der aktuellen Marktlage“ werden ab dem 20. Mai in ausgewählten Regionen für Neukunden höhere Preise für PlayStation Plus verlangt, schreibt Sony knapp. Sie beginnen dann bei rund 10 statt 9 Euro für ein Einmonatsabo, eine Laufzeit von drei Monaten verteuert sich um drei Euro und kostet künftig knapp 28 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von etwas mehr als zehn Prozent, die allerdings nur für neue Abos und nicht für Bestandskunden gilt.

Ob die darüber liegenden Abos „Extra“ und „Premium“ oberhalb der Basis-Stufe „Essential“, die vor allem die Nutzung von Multiplayer-Modi erlaubt, auch von der Preiserhöhung betroffen sind, geht aus der knappen Ankündigung auf X nicht hervor.

Die Stufen würden bei einem Monat Laufzeit bei etwa 14,50 und 18 Euro liegen, eine ähnliche Anhebung vorausgesetzt. Die muss allerdings nicht gegeben sein, wenn Sony das Verhältnis von Essential- zu Extra- und Premium-Kunden nicht gefällt, sondern kann auch genutzt werden, um die teureren Varianten durch geringere Mehrpreise attraktiver zu machen.

PlayStation Plus Leistungen in der Übersicht
PlayStation Plus Leistungen in der Übersicht (Bild: Sony)

Was heißt Marktlage?

Was genau Sony unter der Marktlage versteht, lässt sich nur abschätzen. Zum einen sind da die durch den KI-Goldrausch massiv gestiegenen Hardwarepreise, die auch und insbesondere das Server-Segment betreffen.

Zum anderen operiert Sony in einem Umfeld, in dem Wettbewerber Preise längst angezogen haben. Das gilt nicht nur für Konsolen, wo das gesamte Trio aus PlayStation, Xbox und Switch teurer geworden ist, sondern auch für die Online-Dienste. Microsoft hatte die Kosten des Game Pass erst deutlich erhöht und dann wieder ein wenig gesenkt. Nintendo hat die Preise für „Online“ im Rahmen der letzten Konsolen-Preiserhöhung angezogen – allerdings aktuell nur in Japan.

In diesem Rahmen kann Sony als letzter Anbieter mit „alten“ Preisen relativ bequem nachziehen und auf gestiegene Sockelkosten reagieren oder einfach die Gewinnspanne optimieren.





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Zero Parades: For Dead Spies: Nachfolger von Disco Elysium hat viel zu bieten


Zero Parades: For Dead Spies: Nachfolger von Disco Elysium hat viel zu bieten

Bild: ZA/UM

Der Nachfolger des hochgelobten Rollenspiels Disco Elysium ist da. Das erneut textlastige Spionage-RPG, das unter anderem Psyche und Gedanken der Hauptfigur sprechen lässt, reicht nicht ganz an den Kult-Vorgänger heran, hat aber eine Menge zu bieten.

„Erzählstark“ nennen die Entwickler ihr Werk, in dem dieses Mal statt des abgehalfterten Ermittlers mit Gedächtnislücken eine Spionin im Mittelpunkt steht, die vergangenes Scheitern ausradieren und sich erneut beweisen möchte. Neues Scheitern müssen Spieler dank komplexer Mechaniken in Kauf nehmen, denn wie in einem Tabletop-Spiel wird Erfolg gewürfelt. Scheitern heiße jedoch nur, umzudenken. Wie in Disco Elysium stehen sie dabei in Kontakt mit dem „Inneren Selbst“ der Hauptfigur, deren Gedanken (unzuverlässige) Hinweise geben. Die Entwicklung dieses inneren Denkens sollen Spieler nun gezielter beeinflussen können.

Begegnungen, nicht notwendigerweise im Kampf, bleiben eine Säule des Spielkonzepts. Die nur in englischer Sprache vertonten Dialoge sind umfangreich. Es gibt aber auch taktische Begegnungen und Gelegenheiten, Werkzeuge einzusetzen, um unter anderem zu manipulieren und zu täuschen. Versprochen wird ein absurder Cast, man treffe „auf internationale Banker, Technofaschisten aus dem Ausland, übersinnliche Doppelgänger, einen paranoiden Fernsehstar, einen Mann mit einer Kiste als Herz“ und weitere skurrile Figuren, verspricht die Produktseite. Dabei gilt es, die Fragilität der eigenen Psyche im Blick zu behalten.

Gut, sagen Tests

Erscheinen wird Zero Parades am 21. Mai 2026 auf dem PC über Steam, Epic und GOG, Konsolen sollen im Laufe des Jahres folgen. Auf Metacritic erreicht das Spiel aktuell 83 Punkte, 6 weniger als der Vorgänger. Die Wertungen sind gespaltener.

Für Eurogamer funktioniert das Spiel hervorragend. Erzählung, die Meta-Ebene, eine Betrachtung von Authentizität, Kapitalismus und Konsum, Reaktionen auf den Spieler, das ergibt für die Seite einen tollen Mix. Dual Shockers lobt ebenfalls, schränkt aber ein, dass man sich auf die Spielweise einlassen und vor allem aufmerksam spielen müsse. Je weiter die Wertung sinkt, desto eher wirkt Zero Parades aber wie eine „blasse Imitation“ des Vorgängers (Game Spot), wenngleich es weiterhin ein „gutes Rollenspiel“ bleibe.

Systemanforderungen für Zero Parades: For Dead Spies
Billboard März 2026



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Spiele exklusiv auf PlayStation: Sony behält Einzelspieler-Titel auf der eigenen Konsole


Spiele exklusiv auf PlayStation: Sony behält Einzelspieler-Titel auf der eigenen Konsole

Sony schraubt die Multiplattform-Strategie der vergangenen Jahre in weiten Teilen zurück. God of War, Horizon, Uncharted und Co gibt es künftig nicht mehr auf dem PC: Einzelspieler-Titel bleiben wieder exklusiv auf den PlayStation-Konsolen.

Intern vom CEO bestätigt

Schon im März gab es Gerüchte zu einem entsprechenden Schritt seitens Sony. Diese bestätigen sich im Grunde nun: Laut Jason Schreier habe der CEO der PlayStation Studios, Hermen Hulst, im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung angekündigt, dass Einzelspieler-Titel mit Story-Fokus künftig wieder „PlayStation exklusiv“ werden. Ghost of Yotei oder Saros wird es damit nur auf der PlayStation 5 oder einer Nachfolgekonsole geben. Das bestätigt vorherige Informationen.

SCOOP: PlayStation studio business CEO Hermen Hulst told staff in a town hall Monday morning that the company’s narrative single-player games will now be PlayStation exclusive, confirming Bloomberg’s reporting from earlier this year.

Original story from March: www.bloomberg.com/news/article…

Jason Schreier (@jasonschreier.bsky.social) 2026-05-18T18:47:45.020Z

Multiplayer bleibt Multi-Plattform

Ausgenommen sind Live-Service- und Multiplayer-Spiele wie das jüngst veröffentlichte Marathon. Sie werden weiterhin portiert, haben aber auch andere Voraussetzungen. Diese Art Spiel profitiert von einer möglichst großen, festen Spielerzahl, die langfristig Umsätze generieren kann.

Breit verfügbar zu sein erhöht gerade in einem mit Angeboten gefluteten Segment die Chancen auf Erfolg. Live-Service-Titel haben für die Bilanzen zudem einen anderen Stellenwert, sie versprechen bei Spieleransturm gigantische Gewinne – was zuletzt GTA Online beeindruckend belegt hat.

Bei Einzelspieler-Titeln fällt der Cut nach Death Stranding 2 und Kena: Scars of Kosmora. Hier ist die Kalkulation eine andere. Nach wie vor ist es so, dass Exklusivspiele Konsolen verkaufen, intern gab es Sorgen, die Marke und die Plattform mit Portierungen zu beschädigen. Unbegründet ist sie nicht: Microsofts nächste Konsole wird eine Art PC und Valves heiß erwartete Steam Machine positioniert sich als weiterer Konkurrent, der von Sony-Blockbustern gestärkt werden könnte. Zudem blieb der große Erfolg mit den Portierungen aus, zumindest in einem Umfang, der ein solches Risiko kompensiert hätte.

Im Trend

Im Kontext der aktuellen Entwicklungen in der Branche zeichnet sich damit ein Trend ab. Auch Microsoft wird unter neuer Führung nicht mehr alle Spiele auf jede Plattform bringen. Dort sind allerdings eher Nischentitel wie Age of Empires betroffen, die auf einer fremden Konsole, wobei dort die PlayStation gemeint ist, eine kompakte Zielgruppe haben. Der Fokus für Microsoft liegt allerdings auf der Xbox und dem PC, da Hardware für die Marke Xbox (in Zukunft XBOX) nicht die selbe zentrale Rolle einnimmt wie für Nintendo oder Sony.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „msv“ für den Hinweis zu dieser Meldung!



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